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Indien: Udaipur

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Ich steige am Mumbai Airport um. Die Wege sind verwirrend. Ich muss erst noch nachfragen ob ich mein Gepäck noch einsammeln muss um es dann wieder loszuwerden. Klingt doof, aber eine Woche Indien haben mir gezeigt dass nicht alles Sinn machen muss. Nein ich kann weiter gehen. Ich komme beim Checkin raus und muss erst mal wieder durch die Metalldetektoren durch. Ohne Nachdenken stelle ich mich an die kürzeste Schlange, von der ich schnell verscheucht werde, da ich keine Frau bin.

Der Flughafen ist riesig. Hier gibt es Geschäfte für alles was man will. Ich will eine Starbucks-Espresso Tasse mit Indien Logo, aber es gibt keine. Obwohl es viele Gelegenheiten gibt hier etwas zu kaufen habe ich kein großes Interesse meine Taschen weiter zu befüllen. Ich mache ein paar Fotos und schaue mir alles an. Ein paar Fotos von den den Slums rund um den Flughafen sind notwendig.

Bevor ich ins Flugzeug einsteige lerne ich Emma kennen. Wir beide sind für ein paar Tage in Udaipur und unterhalten uns ein paar Worte. Als wir in uns Udaipur am Gepäckband wiedersehen stellen wir fest dass wir Hotels in der selben Straße haben. Eigentlich hatte ich zuerst verstanden dass wir im selben Hotel sind. Nachdem wir uns das Ticket für ein prepaid Taxi holen haben wir einige Zeit uns auf der Fahrt zu unterhalten.

Zuerst einmal finde ich sie sehr hübsch, sie scheint aber auch noch sehr jung zu sein. Sie kommt aus der Nähe von London und hat eine Ausbildung beim Film gemacht. Gerade jetzt reist sie 6 Wochen durch Indien, bevor der Ernst des Lebens beginnt.

Wir erreichen das Poonam Haveli, mein Hotel, nach ca. einer Stunde fahrt. Das Hotel ist sauber und die Leute sind alle sehr freundlich. Mein Zimmerschloss bringt mich zum Lachen. Die Zimmer hier haben alle ein Vorhängeschloss an der Tür hängen.

Nach dem Auspacken und ein paar initialen Fotos treffen Emma und ich uns wieder und gehen ein wenig spazieren. Es wird bereits dunkel also schaffen wir nur einen Besucht des Eingangs zum City Palace und dann zum Ganesha Tempel. Es gibt gerade eine Zeremonie, also schauen wir uns unten ein wenig um. Alles ist aus Marmor und die Wände außen sind alle mit eingearbeiteten Figuren verziert.
Nachdem wir uns ausreichend umgeschaut haben gehen wir erstmal ein Restaurant suchen. Überall läuft James Bond Octopussy, der hier gedreht wurde. Die ersten Optionen, die wir finden haben leider kein WLAN und Emma würde gerne nach Hause schreiben. Irgendwann gibt es ein passendes Restaurant und wir essen und unterhalten uns ganz gut dabei. Der Geschäftsführer kommt immer mal wieder vorbei um uns zu fragen ob auch alles zu unserer Zufriedenheit ist.

Wir treffen uns am nächsten Tag wieder um zum City Palace zu gehen. Der Palast ist riesig. Man muss pro Kamera eine Gebühr bezahlen. Wir entscheiden uns für meine Kamera und tauschen die SD-Karte durch. So ist das ganze irgendwie ein Spaß. Der Palast wird saniert. Das ganze erinnert mich irgendwie an Venedig. Kaum sind sie hinten angekommen können sie vorne wieder mit dem Bau anfangen. Die Luftfeuchtigkeit dürfte das alles nicht leichter machen.
Rund um den Hof des Palastes gibt es Künstlerläden. Vom Maler bis hin zum Laden mit Hochzeitskleidern gibt es hier alles zu sehen. Da der Palast höher liegt kann man von hier aus über die halbe Stadt hinweg sehen.
Die Türme, Fenster und Wände in allen Zimmern sind reich verziert. Fenster sind häufig mit bunten Steinen befüllt. Touristen drängeln sich durch die Gänge.

Den großen Reichtum der alten Herrscher merkt man an der großen Babywiege die in einem der Räume ausgestellt, sie besteht aus purem Silber.

Von hier aus gehen wir Richtung See. Unterwegs sehe ich einen Affen über die Straße hüpfen. Ein Foto darf hier natürlich nicht fehlen. Unten am Ufer spricht uns ein Inder an und erzählt von einer Celebrity Hochzeit und führt uns dort hin wo der große Zug vorbei führen soll. Tatsächlich endet seine Führung direkt vor seinem Laden. Ich bezweifle auch dass Ballack, von dem er erzählt, hier vorbei kommen wird um zu heiraten. Danach suchen wir uns ein Restaurant am See und essen in einem kleinen Laden. Das Gericht und das Getränk für Emma brauchen etwas länger, weil es einen der berühmten „Power Cuts“ gibt.
Jetzt gibt es erstmal getrennte Wege. Mich führt es ein wenig durch die Gassen der Stadt, die ich noch nicht kenne. An einigen Ecken riecht es böse nach Urin. Aber gerade hier kann ich tolle Fotos über den See hinweg machen. Die Inder schauen mich etwas komisch an. Hierher verirren sich wohl eher weniger Touries. Auf der anderen Seite des Sees sehe ich einige Kinder im Wasser planschen. In Deutschland würde man den See wahrscheinlich nicht zum baden freigeben, aber hier sollte man ja auch eigentlich nicht aus dem Wasserhahn trinken.
Nach meinem Spaziergang gehe ich erstmal wieder zurück ins Hotel. Es ist draußen einfach echt warm geworden. Ich schaffe es gerade so rechtzeitig zum Sonnenuntergang aus dem Zimmer raus. Leider ist der Weg richtung See zu weit und die Sonne wäre bereits weg, also mache ich schnell ein Foto vom Flur aus. Die Gebäude rechts und links der Sonne geben dem Ganzen eine besondere Qualität.
Es dauert nicht lange da treffen Emma und ich uns wieder um irgendwo was zum Dinner zu finden. Oben auf einem Dach lasse ich mir beim Essen von ihr erklären was es bedeutet der Director eines Films zu sein. Auch der Geschäftsführer hier kommt immer wieder vorbei um sich nach unserem Wohlergehen zu erkundigen.
Emma hat gehört dass es hier eine Musikshow geben soll und nach kurzem Fragen finden wir unseren Weg. Die Ränge füllen sich bis die Show beginnt schon ganz gut. Was uns gebeten wird ist die Zeit aber auch definitiv wert. Die Aufführungen werden von sowas wie einem Heimatverein organisiert. Ziel ist es die örtliche Kultur zu bewahren.

Die Damen tanzen sehr geschickt mit brennenden Fackeln auf ihren Köpfen. Ich hatte leider nicht mitbekommen was das repräsentieren soll.

 

Die Herren spielen einen Kampf zwischen einem großen Dämon und einem der wichtigen Götter wieder. Das Pferd tut mir ein wenig leid.

Die Dame war stolze 69 Jahre alt. Immer mehr Bottiche wurden ihr auf dem Kopf gestellt. Der Tanz soll die Wassersuche in Wet Rajasthan darstellen.

 

Für den nächsten Tag hatten wir uns dazu verabredet zum Jag Mandir mitten auf dem See zu fahren. Es fahren regelmäßige Boote über den See. Man merkt dass es für Touristen gedacht ist, da das Boot nicht den direkten Weg wählt sondern eine schöne Schleife fährt.
Ich knipse meine Kamera leer, da man von hier aus einfach eine schöne Aussicht auf alle schönen Gebäude am Ufer hat. Mittendrin fährt ein reich verziertes Boot an uns vorbei, ich schätze mal dass es sich um eine Hochzeit handelt.
Die Sonne brennt als wir auf der Insel sind heiß auf uns herunter. Alles ist sauber, die Bäume sind schön geschnitten und viele Touristen gibt es auch nicht. Unser Boot fährt erstmal ohne uns ab. Wir machen zum ersten mal eine Runde Selfies, damit wir uns auch noch daran erinnern können mit wem wir die Stadt genossen haben.

Einige hundert Bilder später geht es wieder zurück ans Festland.
Am Abend gehe ich ans Ufer und versuche den Sonnenuntergang einzufangen. Es füllt sich langsam, weil hier einfach der beste Ort ist die Sonne beim untergehen zu beobachten. Da ich dem Äquator hier näher bin geht die Sonne doch recht früh unter.

In meiner Nähe spielt ein Künstler indische Musik. Ich nehme mir vor etwas Geld in seine Schüssel zu werfen, doch als ich fertig bin ist er bereits weg.

Da ich heute Abend alleine esse habe ich wenig Motivation mir was neues zu suchen. Ich gehe wieder zum Restaurant in dem wir gestern waren. Nachdem ich 15 Minuten lang niemanden sehe gehe ich wieder. Der Geschäftsführer ist schockiert als ich runter komme. Er hätte nicht gewusst dass ich oben bin. Alles kein Problem, ich gehe weiter zu meinem Hotel um dort zu essen. Der Verkehr in den engen Straßen ist Wahnsinn. Es gibt ein paar Autos, doch die Roller dominieren tatsächlich.

Das Essen im Hotel schmeckt ok, doch irgendwann meldet mein Magen ein Problem. Als ich das Essen in der Nacht wieder von mir gebe ist mir klar das etwas überhaupt nicht gestimmt hat. In Verbindung mit dem schlimmer werdenden Delhi Belly geht es mir erstmal nicht besonders.

Am nächsten Morgen gammel ich eine Runde rum. Mein Flug ist erst relativ spät und das Zimmer muss ich auch nicht zu früh verlassen. Irgendwann rufe ich mir dann ein Uber-Taxi und fahre davon. Die Stadt größer als ich gedacht habe. Naturgemäß habe ich mich nur im touristischen Teil aufgehalten. Gut ich muss auch zugeben dass es auf dem Weg zum Flughafen nicht viel zu sehen gibt.

Auf der Straße dominieren Mofas und Roller. Was auch noch auffällt sind die Gelegenheiten in denen sich eine ganze Familie auf so einem Mofa befindet.

Es geht auf zur letzten Etappe von Indien, Neu Delhi. Da der Flughafen selber sehr klein ist, lese ich und gammel ein wenig rum. Die Gepäckkonrolle ist wie üblich ein wenig seltsam, aber das bin ich ja irgendwie gewöhnt.

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