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New York City – Staten Island Ferry

New Yorks billigstes Date, so beschreibt der Reiseführer die Fahrt mit der Staten Island Ferry.

Der Weg zum Pier lässt sich super mit anderen Zielen kombinieren. Für uns beginnt der Tag an der Wall Street. Die so berühmte Straße ist in der Realität eher eine überfüllte Gasse. Die Börse sorgt dafür dass die Sonne uns hier nicht sehen kann, heiß ist es hier aber wie überall in der Stadt. Mehr als für ein paar Fotos kann ich mich hier nicht begeistern.

Wir machen uns auf den Weg etwas zu Essen zu suchen aber leider ist uns das Glück nicht holt. Der erste Hinweis von Google stellt sich als Großhandel heraus und den zweiten gibt es schon nicht mehr.
Ein kleiner convenient store bietet zumindest ein paar überteuerte Sandwiches.

Das letzte Stück zum Pier ist ein toller Spaziergang durch einen gut gepflegten Park. Vier verschiedene Fahrzeuge mit Gärtnern fahren an uns vorbei.

Flag Park

Wenige Meter vom Terminal stehen wir vor einem Karousel. Alles ist so aufgebaut dass es wie ein Aquarium aussieht. Laut Katrin steht das so auch im Reiseführer, die kleinen Kinder scheinen jedenfalls ihren Spaß zu haben.

Das Terminal am Pier ist größtenteils leer, nur vor dem Gate Richtung Staten Island drängeln sich die Leute.
Alles ist super organisiert, die ankommenden Passagiere können über einen Ausgang raus, bevor bei uns das Tor aufgeht und wir rein können. Wie (deutsche) Touristen am Hotelpool drängeln sich einige möglichst schnell rein um die beste Plätze zu besetzen. Eigentlich ist ja Platz genug.

Da wir keine Ahnung haben auf welcher Seite Lady Liberty sein wird suchen wir uns freie Plätze auf der linken Seite des Schiffes und genießen unser Lunch. Nach einigen Minuten stellen wir fest dass auf der Hinfahrt rechts die richtige Seite gewesen wäre. 
An dieser Stelle ein kleiner Tipp: es macht überhaupt keinen Unterschied ob man auf der richtigen Seite außen einen Sitzplatz findet, es drängeln sich eh schnell alle an die Seite Reling und vom Sitzplatz sieht man nur die Rücken der anderen.

In reichlich Entfernung fahren wir an der Freiheitsstatue vorbei. Man kann sie zwar klar erkennen aber Handyfotos sind hier wenig erquickend. Ein bisschen Zoom sorgt für ein paar schöne Fotos.

Von hier ab sind alle wieder reichlich gelangweilt und warten auf das Ziel in Staten Island.

Staten Island Ferry Pier

Die Handtuch-Fraktion stürmt sofort zum Gate um eine halbe Stunde zu warten bis wir auf einer anderen Fähre an Board dürfen. Die Abfahrt wird aber auf ein anderes Gate verlegt, was die besonders eiligen von dem vorderen Plätzen stößt.

Da wir unsere Fotos schon haben setzen wir uns entspannt auf die deutlich bequemeren sitze drinnen und genießen den Augenblick an dem wir am Wahrzeichen von New York, wenn nicht sogar der ganzen USA vorbeifahren.

Liberty Island

Der Tag ist noch jung und so machen wir uns auf die Suche nach einem guten Café. In Soho laufen wir dabei völlig ungeplant am Dreh eines Sofia Coppola Filmes vorbei. Spontan könnte ich aber gerade nicht Mal einen ihrer Filme benennen.

Im Think Coffee finden wir dann auch einen akzeptablen Kaffee. Wer hier durch die Straßen wandert kann die ausgefallensten Fassaden bewundern. Ich kann mir kaum vorstellen dass sich das so in einem der Reiseführer findet. Abenteuerlust macht eben die besten Urlaube.

Soho Fassaden