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HDR Vorher und Nachher

HDR Fotographie, vorher und nachher:

Ich habe mit einer kleinen Kompaktkamera angefangen mir HDR Bilder zurecht zu faken. Damals war das Prinzip noch nicht weit verbreitet und auch heute muss ich häufig erklären worum es sich dabei handelt.

HDR steht für High Dynamic Range, wen die Grundlagen interessieren sei ein Blick nach Wikipedia geraten.
Unabhängig von komplizierten Erklärungen handelt es sich um eine Technik, die es ermöglich den Kontrast eines Bildes das eine Kamera produziert (ca 1:4.000) dem des Auges (ca. 1:1.000.000) näher zu bringen. Dazu macht man 3 oder mehr Aufnamen der selben Szene mit verschiedenen Belichtungen und rechnet sie in einem entsprechenden Programm (z.B. Photomatix oder HDR Projects Platinum) zusammen.
Bei der Aufname sollte man darauf achten dass hello Bereiche im unterbelichteten Bild nicht zu hell aussehen und dunkle Bereiche im überbelichteten Bild gut einsehbar sind. Die Programme rechnen dies dann zusammen und geben dem Bearbeiter die Möglichkeit das Ergebnis mehr oder weniger zu beenflussen.

Schwächen von HDR sind hauptsächlich matschig oder eintönig wirkende Himmel oder sogenannte Geister, die durch Bewegung im Bild entstehen, die das Programm nicht entfernen kann.
Kritiker behaupten dass HDR zu matschigen Bildern führt, die mit der Realität nichts mehr gemein haben, aber ist es nicht so das jede Technik schlecht oder zu viel genutzt werden kann?

Die nachfolgenden Bilder sollen Euch eine kleine, aber wachsende, Auswahl an Bildern geben, anhand derer ich Euch vorführen möchte was alles möglich ist.

Venezianischer Seitenkanal:
Diesen kleinen unbeachteten Kanal habe ich mir in Venedig vorgenommen, mir gefallen hieran die besonders schöne Mauerfärbung und die Spiegelungen der umliegenden Farben im Wasser. Leider ist der Himmel hier eintönig grau und lässt sich nur mit einigem Aufwasch wieder fixen.
Zu empfehlen ist es in diesem Fall ein Bild mit schönem Himmel zu machen und mittels Photoshop/Gimp rein zu retuschieren.

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