{"id":3303,"date":"2016-12-10T19:43:54","date_gmt":"2016-12-10T19:43:54","guid":{"rendered":"http:\/\/berightback.de\/?p=3303"},"modified":"2016-12-26T12:30:55","modified_gmt":"2016-12-26T12:30:55","slug":"indien-goa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/berightback.de\/?p=3303","title":{"rendered":"Indien: Goa"},"content":{"rendered":"<p>Magie!<\/p>\n<p>Jedes Mal wenn ich das Meer sehe ist dies f\u00fcr mich ein magischer Moment. Welches Meer es ist scheint meinem Kopf egal zu sein. Ein L\u00e4cheln manifestiert sich in meinem Gesicht in dem Moment in dem ich aus dem Fenster des Flugzeugs das Meer sehen kann.<\/p>\n<p>Der Flughafen von Goa scheint ein Milit\u00e4rflughafen zu sein. Vom Taxiway kann man Milit\u00e4rhubschrauber sehen, die gerade gewartet werden. Der Flughafen ist sehr klein. Ich habe gelesen dass man fr\u00fcher nur per Schiff hierher kam.<\/p>\n<p>Erste unangenehme \u00dcberraschung wartet am Gep\u00e4ckband auf mich. Der Karabiner, den ich in Hyderabad genutzt habe um meine Riemen zusammen zu binden hat es nicht wieder zur\u00fcck zu mir geschafft. Ich warte noch ein bischen, aber als nichts mehr kommt gehe ich. Es wartet eine Armee von Taxifahrern, die mich in ihr Herz und ihre Mitte schliesst, oder um genau zu sein meine Brieftasche.<\/p>\n<p>&#8220;Du willst nach Palolem? Boah das ist ja richtig weit weg, mindestens 60km. Ich muss ja wieder zur\u00fcck kommen. Nein das ist zu weit.&#8221;<br \/>\nIch fange an zu lachen und weise sie darauf hin dass sie gerne wieder zur\u00fcck zum Ausgang gehen k\u00f6nnen, wenn es ihnen zu weit ist.\u00a0 Nach ein paar Minuten kommt der erste mit Zahlen: &#8220;3000 Rupien.&#8221;<br \/>\nWieder fange ich an zu lachen und weise darauf hin dass ich nicht das Taxi kaufen will und biete 1000. Bei 1500 treffen wir uns mit der Option auf 1800 wenn wir auf den Phantom-Stau treffen von dem alle Fahrer gesprochen haben.<\/p>\n<p>Man merkt den Katolizismus sehr eindeutig. Auf der Fahrt sehe ich immer wieder Friedh\u00f6fe voller Kreuze und kleine Kirchen. \u00c4ltere herrschaftliche Geb\u00e4ude scheinen h\u00e4ufiger im portugiesischen Stil gebaut worden zu sein.<br \/>\nImmer wieder laufen die typischen indischen K\u00fche an der Stra\u00dfe entlang, es gibt sie also doch. Den Stau sehe ich allerdings nicht.<\/p>\n<p>Langsam wird es dunkel. Wir verlassen den Ort, der \u00fcbrigens nicht Goa hei\u00df. Goa ist die Region.<br \/>\nIndische Fahrer sind sehr hektisch unterwegs. Das ist noch ok, wenn man bei Licht in der Stadt unterwegs ist, leider sind wir irgendwo auf dem Land und die letzte Ortschaft scheint Ewigkeiten her zu sein. Als wir Palolem n\u00e4her kommen folgt der Fahrer Google Maps auf seinem Handy, was schon ein seltsam ist. Als wir ankommen ist das Erste was ich sehe ist ein Haufen M\u00fcll und als ich aussteige schl\u00e4gt mir eine Rauchwolke entgegen. Es werden Palmenbl\u00e4tter verbrannt um die Moskitos zu verjagen.<\/p>\n<p>Es gibt einen gro\u00dfen Nachteil wenn man alleine reist. Ich habe erstmal niemanden zum reden. Klar die Angestellten sind alle sehr nett, aber beim Abendessen sitze ich alleine. Anschliessend f\u00fchrt man mich zu meiner H\u00fctte. Ich \u00fcbertreibe nicht denn es ist genau das, eine H\u00fctte. Das Netz \u00fcber meinem Bett ist n\u00f6tig, da an der Decke Gitter zur Bel\u00fcftung sind und Insekten ohne Probleme rein kommen. Die W\u00e4nde sind nicht einheitlich gezimmert, es sieht eher danach aus als wenn man genutzt h\u00e4tte was gerade da war.<br \/>\nDas Bett ist kurz, das Internet nicht vorhanden, also schlafe ich die Nacht gut durch.<\/p>\n\n    <iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"360\" scrolling=\"no\" allowfullscreen src=\"https:\/\/berightback.de\/wp-content\/plugins\/wp-vr-view\/asset\/index.html?image=http:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_080805.jpg&is_stereo=false\"><\/iframe>\n\n  \n<p>Am Morgen gehe f\u00fcr mein Fr\u00fchst\u00fcck zum Empfangsbereich und komme bei Haferschleim mit einem Schweizer ins Gespr\u00e4ch. Er wird bald abreisen und ich komme gerade an. Viele Tipps kann er mir nicht geben, viel Hoffnung dass ich hier tauchen kann leider auch nicht. Nach unserem Gespr\u00e4ch schnappe ich mir meine Kamera und gehe erstmal zum Strand. Die Wegbeschreibung, die ich bekommen habe ist akurat. Es kommt mir der Gedanke dass Indien wahrscheinlich einiges an Strom produzieren k\u00f6nnte, wenn sie ihren M\u00fcll sammeln und verbrennen w\u00fcrden.<\/p>\n\n    <iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"360\" scrolling=\"no\" allowfullscreen src=\"https:\/\/berightback.de\/wp-content\/plugins\/wp-vr-view\/asset\/index.html?image=http:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161018_090824.jpg&is_stereo=false\"><\/iframe>\n\n  \n<p>Der Strand ist lang und flach, eine \u00e4ltere Britin m\u00f6chte von mir fotografiert werden und es dauert auch nicht lange, da tauchen zwei Inderinnen auf, die nat\u00fcrlich eng mit mir befreundet sind und recht nervig darum bitten dass ich in ihrem Laden vorbeikomme, sobald ich mit meinen beiden (imagin\u00e4ren) Freunden zum Strand komme. Die Inderinnen hei\u00dfen Lola und Monica. Nach diesem Zusammentreffen gehe ich erstmal wieder zur\u00fcck zu meiner H\u00fctte, lege meine Kamera in die Holzkiste und schnappe mir mein Handy. An der Lobby gibt es WLAN und ich schreibe Emails. Hierbei komme ich \u00fcber einen Mango Lassi mit zwei Engl\u00e4ndern, die in Australien leben, ins Gespr\u00e4ch. Carol und Bryan sind \u00e4lter als ich, aber einfach total cool.<\/p>\n<p>Die beiden haben auch mit Monica und Lola Bekanntschafft gemacht und zusammen entscheiden wir den langen Weg nach Palolem \u00fcber die Stra\u00dfe zu nehmen. Erst geht es an einigen H\u00e4usern vorbei, bis wir auf H\u00f6he von Feldern sind, auf denen sich immer wieder freie K\u00fche und Schweine finden. Nein es gibt keine windschiefen H\u00fctten, naja bis auf die in der ich schlafe. Im Ort wimmelt es nur so von kleinen L\u00e4den und Leuten die unsere besten Freunde sind und uns etwas zu einem super Deal verkaufen wollen. Je n\u00e4her wir dem Strand kommen, desto mehr L\u00e4den gibt es.<br \/>\nAm Strand lassen wir uns an einer Bar nieder und trinken erstmal was. Es sind viele h\u00fcbsche Israelinnen in ihrem Urlaub hier. Eine besonders h\u00fcbsche redet neben mir mit dem Kellner. Ich genie\u00dfe den Anblick, aber wohl zu offensichtlich denn Carol macht sich \u00fcber Bryan lustig, der beim glotzen auf sein Handy die kleine in String-Bikini verpasst hat. Wir\u00a0 ziehen nach einigen Bier und l\u00e4ngeren Geschichten noch ein St\u00fcck den Strand runter. Viel gibt es nicht zu sehen, also gehen wir zu einer Strandbar. Direkter Blick auf den Strand, besser wird es nicht. Gespr\u00e4chsthema des Tages sind Filme, die man gesehen haben sollte. Meine Aufgabe f\u00fcr zuhause werden Fargo und Peaky Blinders zu schauen.<br \/>\nNachdem wir gegessen haben bringen die Fischer den frischen Fisch an Land und das Restaurant stellt wenig sp\u00e4ter einen Aufsteller mit frischem Fisch auf um G\u00e4ste anzulocken.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir essen geht die Sonne langsam \u00fcber dem Strand unter. Der gef\u00fchlt erste wirkliche Urlaubstag, den ich in Indien habe geht\u00a0 zuende. Das Essen ist gut, die Gesellschaft ist klasse und die Sonne erzeugt unendlich vielen Rott\u00f6ne. Den Abend \u00fcber haben Bryan und Carol mehrere &#8220;the last beer please&#8221; getrunken. \u00dcber einen dunklen Strand gehen wir zur\u00fcck, Monica und Lola sind zum Gl\u00fcck bereits weg. Kurz vor unserer Unterkunft stelle ich fest dass ich meine Sonnenbrille vergessen habe. Ich srpinte zur\u00fcck. Die Kellner gehen mir auf die Nerven mit Fragen ob ich mir sicher sei dass ich die Brille hier vergessen h\u00e4tte und wie lange ich denn schon weg gewesen sei. Dabei sind wir vor 5 Minuten erst gegangen. Die G\u00e4ste, die sich an unserem alten Tisch eingefunden haben, haben auch laut genug gesagt dass ein Kellner meine Brille vor einer Minute erst mitgenommen h\u00e4tte. Die Show nervt ziemlich.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"393\" data-attachment-id=\"3319\" data-permalink=\"https:\/\/berightback.de\/?attachment_id=3319\" data-orig-file=\"https:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359.jpg\" data-orig-size=\"1600,393\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Nexus 6&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1476726342&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Goa Sonnenuntergang am Strand Panorama\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359-1600x393.jpg\" class=\"alignnone size-full wp-image-3319\" src=\"http:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359.jpg\" alt=\"Goa Sonnenuntergang am Strand Panorama\" srcset=\"https:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359.jpg 1600w, https:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359-400x98.jpg 400w, https:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359-600x147.jpg 600w, https:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359-768x189.jpg 768w, https:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359-1200x295.jpg 1200w, https:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359-924x227.jpg 924w, https:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_174359-50x12.jpg 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/p>\n<p>Nachts habe ich leichte Schwierigkeiten eine bequeme Schlafposition zu finden. Das Bett ist ein wenig zu kurz und ich muss quer liegen, damit meine Beine nicht unter dem M\u00fcckennetz hervor schauen.<br \/>\nWir hatten uns eigentlich morgens zum Fr\u00fchst\u00fcck verabredet, aber Bryan und Carol sind nicht anzutreffen. Als dann bei mir der Delhi Belly (Durchfall) einsetzt schnappe ich mir mein Buch und lese auf der Veranda vor meiner H\u00fctte. Irgendwann nachmittags zieht es mich mit meinem Buch an den Strand. Ich riskiere einfach dass ich Probleme mit meiner Verdauung bekomme.<\/p>\n<p>Als ich mich f\u00fcr ein paar Minuten aufsetze stelle ich fest dass ich von vorbeigehenden Leuten komisch angeschaut werde. Wei\u00dfe sind hier offenbar echt eine Ausnahme. Als ich mich wieder hinlege stelle ich fest dass die Leute nicht mich sondern die Kuh, die schon fast auf meinem Handtuch liegt, angegafft haben. Das Tier macht mich nerv\u00f6s, also ziehe ich mein Handtuch einen Meter weiter weg. 5 Minuten sp\u00e4ter legt sich ein Hund links von mir direkt neben mein Handtuch.<br \/>\n\n    <iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"360\" scrolling=\"no\" allowfullscreen src=\"https:\/\/berightback.de\/wp-content\/plugins\/wp-vr-view\/asset\/index.html?image=http:\/\/berightback.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/PANO_20161017_144044.jpg&is_stereo=false\"><\/iframe>\n\n  \n<p>Da hilft nur die Flucht, also ab einige hundert Meter zur\u00fcck in Richtung Bhakti Khutir. Nach kurzen sehe ich meine beiden englischen Freunde, entscheide mich aber erstmal weiter zu lesen. Nichtmal 15 Minuten sp\u00e4ter steht pl\u00f6tzlich eine ganze Gruppe K\u00fche um mich herum. Ich nehme das als Zeichen und stehe auf. Bryan und Carol gebe ich kurz bescheid dass ich noch meine Kamera hole und dann wieder komme. Als ich wieder zur\u00fcck am Anfang des Strands bin versucht Lola (das letzte Mal nannte sie sich Monika) mich dazu zu bringen in ihren Laden zu gehen. Auf dem Ohr bin ich taub. Ich schaffe es gerade so vorm Sonnenuntergang zur\u00fcck und stelle die Kamera auf. Wir lachen wieder viel und reden viel \u00fcbers Auswandern und das Leben in Australien.<br \/>\nNach Sonnenuntergang lassen ein paar Leute ein paar Hei\u00dfluftballons steigen. Es sieht witzig aus, da die Kerzen am Anfang offenbar zu klein sind. Erst nach mehrfachen Versuchen fliegen eine Handvoll \u00fcber den Strand davon.<\/p>\n<p>Auch in der dritten Nacht k\u00e4mpfe ich mit der L\u00e4nge des Bettes. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck h\u00e4nge ich erstmal wieder bis zum Nachmittag auf meiner Veranda ab und lese. Mein Freund der Durchfall begeleitet mich immernoch. Am Nachmittag gehe es wieder zum Strand. Kaum liege ich auf meinem Handtuch kommt ein dicker Inder, der mich mit den Worten begr\u00fc\u00dft &#8220;Hello Friend, where are you from&#8221;. Ich schaue ihn mir kurz an, stelle fest dass er 4 Plastikbecher in der Hand h\u00e4lt und besch\u00e4ftige mich wieder mit meinem Buch. Es dauert nicht lange dann kommen seine zwei Kumpel mit einer Flasche Bier und fangen an mich zu bequatschen. Ich lese ganz ruhig weiter und ignoriere sie. Es dauert nicht lange bis sie einfach weiter gehen und sich ein anderes Opfer aussuchen.<br \/>\nDa ich alleine bin habe ich auch keinen Bock ins Wasser zu gehen und meine Sachen zur\u00fcck zu lassen. Bryan und Carol entdecken mich bevor ich sie sehe und machen sich anschliessend \u00fcber mich lustig. Ich lasse meine Sachen kurz bei ihnen um wenigstens einmal ins Wasser gehen zu k\u00f6nnen. Es ist kalt, also schnell wieder zur\u00fcck. Nach dem Abendessen im Restaurant kehre ich nochmal an den Strand zur\u00fcck um Fotos zu machen. Es dauert nicht sehr lange bis ein Inder kommt und mir was in Hindi erz\u00e4hlt. Der Typ nervt. Er versucht st\u00e4ndig die Fotos auf dem Bildschirm meiner Kamera zu fotografieren. Egal was er mit seinem Telefon macht, er l\u00f6scht nichts und da der Speicher voll ist schafft er es nicht. Keine Ahnung welche Bildqualit\u00e4t er mit seinem alten Nokia erwartet h\u00e4tte. Leider werden die meisten Sternenbilder nichts, ich schaffe es irgendwie nicht den Fokus richtig zu stellen. Zumindest das Foto vom Mond wird was.<br \/>\nZur\u00fcck bei den H\u00fctten gebe ich bescheid dass ich am n\u00e4chsten Tag zur\u00fcck zum Flughafen muss. Es wird mir versprochen dass mich ein Taxi zur\u00fcck bringt. Da der Herr am Empfang aber nichts aufschreibt bin ich ein wenig nerv\u00f6s. Da Bryan und Carol sehr viel fr\u00fcher am Morgen abreisen verabschieden wir uns herzlich. Die Zwei waren eine klasse Gesellschaft. Ich hoffe mal ich schaffe es sie in Adelaide zu besuchen.<\/p>\n<p>Die Nacht ist furchtbar. Mitten in der Nacht singen alle Hunde um meine H\u00fctte herum ein stundenlanges Heulkonzert. Am Morgen bin ich total ger\u00e4dert. Am Vortag habe ich mich gefragt ob der Typ bei meiner Ankunft mir ein oder zwei St\u00fcck Seife bereit gelegt hat. An diesem Morgen ist nur noch die H\u00e4lfte von einem \u00fcbrig und das mit Bissspuren. Gott sei dank habe ich meine Zahnb\u00fcrste immer weggepackt. Wer wei\u00df was, abgesehen von dem Frosch, in den N\u00e4chten durch meine H\u00fctte gelaufen ist.<\/p>\n<p>Ein letztes Fr\u00fchst\u00fcck und langes Surfen mit dem Handy sind mein Abschied von Goa. Viel zu fr\u00fch mache ich mich mit einem Luxustaxi auf den Weg zum Flughafen. Der Fahrer l\u00e4sst einen Shiva Chant laufen. Erschreckenderweise kenne ich die meisten der Chants auf seiner CD. Bei Tageslicht ist die Fahrt viel weniger erschreckend. Dass es mich 2000 Rupien kosten w\u00fcrde h\u00e4tte ich nicht gedacht.<br \/>\nW\u00e4hrend ich darauf warte mein Gep\u00e4ck abgeben zu k\u00f6nnen unterhalte ich mich mit einem Belgier namens Will. Er ist in seinen 70ern und wenig begeistert von Indien. Die Leute sind ihm zu aufdringlich und alles ist zu teuer. Er r\u00e4t mir Urlaub in Kambodscha oder Vietnam zu machen. Dorthin will er jetzt auch wieder zur\u00fcck fliegen.<br \/>\nNachdem ich meinen Rucksack losgeworden bin darf ich rauf zu den Gates. Der Flughafen ist ziemlich klein und man sieht dass die Gesch\u00e4fte sehr viel sp\u00e4ter hinzugekommen sind.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Andere Eintr\u00e4ge zu Indien:<\/strong><\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/berightback.de\/?p=3290\">Hyderabad<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/berightback.de\/?p=3346\">Udaipur<br \/>\nDelhi<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Magie! 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Es gibt nichts mehr zu tun und nichts mehr das wir noch unbedingt sehen m\u00fcssen. Nachdem Maria ein paar Postkarten in den Briefkasten geworfen hat gilt es Zeit zu vertr\u00f6deln. 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Das Leben ist meiner Erfahrung nach eher nicht so. Ich habe einen Arbeitgeber, bei dem die Regel gilt dass bis zum Ende des Jahres alle \u00dcberstunden und jeglicher Urlaub abgebaut (seltsames Wort) sein sollen. 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